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In unserem Bauzentrum Lexikon finden Sie Wissenswertes Rund ums Bauen einfach erklärt.

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  • Als Baustahl wird jeder nicht härtbare Stahl bezeichnet. Auf Baustahl, auch als Massenstahl bezeichnet, entfällt über 90% der Stahlerzeugnisse. Er wird für allgemeine Bauzwecke, aber auch für Maschinenteile verwendet. Hergestellt wird Baustahl legiert oder unlegiert. Unlegierter Baustahl wird als allgemeiner Baustahl bezeichnet. Für seine Verwendung ist die Zugfestigkeit maßgebend. So ist beispielsweise St37 ein Baustahl, dessen Zugfestigkeit je nach Werkstoffdicke zwischen 340 N/mm² und 470 N/mm² liegt.

  • Auf Plattenlager bzw. Stelzlager lassen sich Betonplatten für Terrasse, Balkon oder Flachdach setzen. Die Platten lagern auf solch einem Lager frostsicher.

  • Dichtbänder sind in der Regel selbstklebend und helfen vor allem bei diversen Abdichtungsproblemen. Mit einer speziellen Schutzfolie werden die Bänder aufgeklebt und gehen dabei mit nahezu allen Untergründen eine wasserdichte Verbindung ein.
  • Eine Anlegeleiter wird zu ihrer Verwendung angelehnt und besteht meist aus einem Stück oder mehreren Einzelteilen. Die maximale Länge bei einer Anlegeleiter darf 8 Meter betragen. Waren die Leitern früher häufig aus Holz, findet man heute nur mehr Anlegeleitern aus Aluminium.
  • Elektronische Entfernungsmesser erleichtern das Aufmaß auf Baustellen oder auch im Innenbereich. Dabei kann man zwischen der Laser- und Ultraschalltechnik unterscheiden. Ultraschallgeräte verwendet man heute vorwiegend in leeren Räumen. Da im Freien das Ergebnis durch diverse Umwelteinflüsse wie Licht, Wind und Nässe beeinflusst werden kann, empfiehlt sich hier ein Laser-Entfernungsmesser.
  • Bei Mörtel oder Beton der chemische Vorgang vom feuchten Zustand bis zum Erstarren. Die Abbindezeit beträgt bei Beton etwa 24 Stunden. Danach erfolgt das Erhärten. Tragfähig erhärtet sind z.B. Betonteile nach ca. 4 Wochen.
  • Abdichtung gegen drückendes Wasser und nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
  • Eine Abdichtungslage ist eine flächige Abdichtung aus Bitumenbahnen, die an den Überdeckungen miteinander verklebt sind.
  • Abgeschrägte Kante an Holz, Metall, Stein. Durch das Abfasen werden scharfe Kanten oder ein Absplittern bzw. Abbröckeln vermieden.
  • Klassifikation von keramischen Fliesen nach ihrer Abriebfestigkeit. Die Einteilung erfolgt in fünf Gruppen, wobei Gruppe I die geringste und Gruppe V die höchste Abriebfestigkeit aufweist.
  • Auflösender Mörtel oder Beton durch fehlerhafte Zusammensetzung z. B. von Bindemittel und Wasser; oder durch Witterungseinflüsse wie Frost.
  • Gipskartonfeuerschutzplatte für den Innenbereich, schützt vor hochfrequenten elektromagnetischen Wellen (Mobilfunk, schnurlose Telefone). Die Schutzebene wird durch einen elektrisch leitfähigen Rückseitenkarton erzeugt.
  • Gipsputze kombiniert mit Carbon, verarbeitet wie Gipsputz, kann überstrichen, tapeziert oder mit Dekorputzen versehen werden.
  • Abschluss ist die Ausbildung der Abdichtung am Dachrand.
  • Die Aero-Gratrolle ist ein Dachsystemteil für eine schnelle, sichere und optisch ansprechende Trockenverlegung am Grat mit guten Lüftungseigenschaften.
  • Anschluss ist die Ausbildung der Abdichtung an angrenzende oder durchdringende Bauteile oder Bauelemente.
  • Einlage oder Auflage zur Verstärkung eines Baustoffes, z. B. Stahleinlage in Beton, auch Bewehrung genannt.
  • Ist eine künstliche Mischung von Bitumen als Bindemittel mit mineralischen Füllstoffen. A. wird v.a. im Straßenbau oder für Bodenbeläge verwendet. (Asphaltfußbodenplatte).
  • Auflast ist eine schwere Schutzschicht, um die Dachschichten gegen Windsog zu sichern.
  • Mörtelmasse oder Spachtelmasse zum Ausgleich von Fußboden-Unebenheiten. Besonders praktisch sind selbstverlaufende Ausgleichsmassen, die nach grober Verteilung selbstständig zu ebenen Flächen verlaufen.
  • Auskragende Betondecken bei Balkonen wirken im Winter wie Wärmebrücken, sie leiten die Wärme aus dem Haus ab. Verhindern lässt sich das beim Neubau durch den Einbau von Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen.
  • Diese Flächendränage fängt durch Fliesenbeläge eindringendes Sickerwasser auf und leitet es ab. Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert.
  • Abdichtung gegen drückendes Wasser und nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
  • Innentüren sind starken und wiederholenden Einwirkungen ausgesetzt.

    Klassifizierung
    nach DIN EN 1192
    Beanspruchung Einsatzempfehlung
    Klasse 1 Normale (N) Wohnungsinnentüren
    Klasse 2 Mittlere (M) Wohnungsinnentüren, Büro- und Verwaltungsgebäude
    Klasse 3 Starke (S) Hotels, Schulbauten, Krankenanstalten
    Klasse 4 Extreme (E) Sonderbauten
  • Gemisch aus Bindemittel und Wasser. Beton ist im Rohzustand ein plastisches bis fließendes Gemisch aus Zement, Wasser und Zuschlägen. Er kann in nahezu jede Form gebracht werden, in der er anschließend erhärtet. Für tragende und weit gespannte Bauteile wie beispielsweise Decken und Treppen wird meistens bewehrter Normalbeton verwendet: Dessen Zuschlag besteht aus einem Kies-Sand-Gemisch und er bekommt eine Stahleinlage. Normalbeton hat ein Raumgewicht von 2.000 bis 2.600 Kilo je Kubikmeter.
  • Hohlraum im Beton infolge nicht ausreichenden Verdichtens beim Einbringen in die Verschalung. Betonnester entstehen auch durch ungenügend gemischten Beton oder falsche Körnung der Zuschlagstoffe.
  • Beton-Schäden sind z.B. Beton-Nester, die durch ungenügende Verdichtung beim Einbringen, nicht ausreichende Durchmischung oder falsche Körnung entstehen. Beton-Schäden entwickeln sich auch durch unzureichende Betonüberdeckung der Stahleinlagen, Feuchtigkeit und aggressive Schadstoffe in der Luft.
  • Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dgl. ermöglicht, so dass keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können.
  • Einlage oder Auflage zur Verstärkung eines Baustoffes, z. B. Stahleinlage in Beton, auch Bewehrung genannt.
  • Bei Winkelbauten entstehen Kehlen (das Aneinandergrenzen zweier Dachflächen). Mit diesen Kehlelementen wird der Bereich abgedeckt und der Wasserablauf im Kehlbereich kanalisiert.
  • Bims ist vulkanisches, sehr porenreiches Material, dadurch leicht und gleichzeitig hochwärmedämmend. Bims lässt sich leicht bearbeiten und ist auch ohne große Vorarbeiten ein guter Putzträger. Bims wird als Vollstein, Hohlblockstein, Formstein oder Platte verarbeitet.
  • Mittel zur Bindung verschiedener Stoffe in einem Gemisch. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement in Mörtel und Beton, Leim, Kunstharz oder Öl in Anstrichen.
  • Ökologischer Baustoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Schafwolle, Holzfasern oder Baumwolle.
  • Natürlich vorkommende oder durch Erdöl-Aufbereitung gewonnene Masse, zähfließend bis fest, schmelzbar. Wird im Straßenbau und zur Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten verwendet.
  • Sind eine Lösung von Hartbitumen im Gemisch mit Oxidationsbitumen in Testbenzin oder anderen Lösemitteln. Sie finden Verwendung als Schutzanstrich für Stahl, Eisen oder andere Baumetalle.
  • Bitumendachschindeln sind kleinformatige Bauelemente auf Bitumenbasis mit Trägereinlagen, beidseitig aufgebrachten Bitumendeckschichten und oberseitiger fabrikmäßiger Bestreuung.
  • Bitumenspachtelmasse ist faserarmiert zur Abspachtelung von Fugen, Kehlen, Maueranschlüssen bei Dachausbesserungen.
  • Hochwertiger Spezialton wird gemahlen und anschließend bei ca. 1.200° C gebrannt und dabei gleichzeitig gebläht. Das Ergebnis sind annähernd runde Körner mit geschlossener Oberfläche, aber vielen eingeschlossenen Luftzellen im Inneren, die für die gute Wärmedämmung sorgen. Wird zu Steinen weiterverarbeitet oder als Schüttung in Fußböden eingesetzt
  • Tür mit festgelegten Konstruktionsmerkmalen nach DIN, die baubehördliche Zulassung ist auf dem Typenschild vermerkt. Brandschutztüren sind z. B. für Heizungskeller vorgeschrieben.
  • Cellulose-Dämmstoffe bestehen aus zerfasertem, recyceltem Zeitungsaltpapier. Zusätze aus Borsalz gewährleisten Brandschutz und Schädlingsresistenz. Dämmung bei Dachschrägen und Ständerwänden, Einbringen nur durch lizensierte Fachbetriebe.
  • Die Dachbegrünung ist eine besondere Art der Dachflächennutzung mit Bepflanzung, die je nach Art der Begrünung in extensiv oder intensiv unterschieden wird.
  • Beim geneigten Dach läuft das auftreffende Regenwasser oder das entstehende Schmelzwasser auf der gesamten Dachlänge ab. Es wird in einer Dachrinne (entweder aus Zink, Kupfer oder Kunststoff bestehend), aufgefangen und über Fallrohre in die Kanalisation eingeleitet.
  • Bitumendachschindeln sind kleinformatige Bauelemente auf Bitumenbasis mit Trägereinlagen, beidseitig aufgebrachten Bitumendeckschichten und oberseitiger fabrikmäßiger Bestreuung.
  • Dachsteine sind in der Form den Dachziegeln nachempfunden, jedoch aus Beton hergestellt. Meist werden komplette Systeme angeboten, mit allen nötigen Formteilen und Ergänzungen.
  • Von Dachwohnfenstern (auch: Wohndachfenster oder Dachwohnraumfenster) spricht man, wenn das Fenster in die Dachfläche eines geneigten Daches (mit dessen Neigung oder geringfügig korrigiert) eingebaut ist.
  • Sind aus gebranntem Ton hergestellt.
  • Hier unterscheidet man anorganisch synthetische (wie Mineralwolle), anorganisch natürliche (wie Perlite, Blähton), organisch synthetische (wie Polystyrol, Polyurethan-Schaumstoff) und natürliche Dämmstoffe (wie Baumwolle, Zellulosefasern). Den Universal-Dämmstoff gibt es nicht, denn während z.B. poröse Dämmstoffe besonders wärmedämmend sind, weisen dichte den besseren Schallschutz auf. Dieses Problem läßt sich durch die Kombination unterschiedlicher Dämmstoffe lösen.
  • Unter Dämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.
      VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Die Dämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses.
    • Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.
  • Gibt an , wie viel mal größer der Widerstand ist, den ein Stoff der Wasserdampfdiffusion entgegensetzt, als eine gleichdicke Luftschicht. Je kleiner der U-Wert ist, desto leichter kann Wasserdampf durchdringen. Bei dampfdurchlässigen Baustoffen nimmt die D. mit der Dicke der Bauschicht zu. In der Bauökologie bedeuten U-Werte unter 10 eine sehr gute, 10-15 mittlere und Werte zwischen 50-100 bzw. darüber erheblich eingeschränkte Dampfdiffusionsfähigkeit.
  • Die Dampfsperre verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden.
  • Abdichtung gegen drückendes Wasser und nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
  • Abdichtung gegen drückendes Wasser und nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
  • Im Gegensatz zu Fugenmassen dauerhaft plastische oder elastische Massen auf Acryl- oder Silikonbasis. Wird verarbeitungsfertig in Kartuschen geliefert und direkt in die Fugen gespritzt.
  • Verfahren, bei dem Fliesen, Steinplatten etc. in einer Mörtelschicht verlegt werden. Dadurch können Unebenheiten des Untergrundes ausgeglichen werden. Diese Methode erfordert jedoch viel Übung und kann meist nur vom Fachmann ausgeführt werden. Einfacher zu handhaben ist meist das Dünnbettverfahren.
  • Durchgang von Wasserdampf oder Gasen durch Stoffe.
  • Feuchtwarmer Luftstrom aus dem Gebäudeinneren, der die Baustoffschichten zu durchdringen sucht.
  • Abkürzung für „Deutsches Institut für Normen e.V.“ DIN-Normen regeln u.a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleich gestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen.
  • Mit diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefaßt, die Oberflächenwasser oder Stauwasser (z. B. entstanden durch Hangwasser) vom Bau ableiten. Um eine gut funktionierende Ableitung des Oberflächenwassers von gepflasterten Flächen zu gewährleisten, müssen entsprechende Entwässerungsrinnen eingebaut werden. An der Kellerwand leiten Dränmatten oder Dränplatten das Wasser ab. Um das Wasser von Feststoffen zu befreien, sind Dränmatten in der Regel mit einer Filterschicht versehen. Die Filterung kann auch durch ein zusätzliches Filtervlies übernommen werden. Das abgeleitete Wasser wird in Dränrohren gesammelt und abgeführt. Dränrohre mit einem Filtermantel (Kunststoff- oder Kokos-Faser) werden als Vollfilterrohre bezeichnet. Unter Fliesenbelägen von Balkonen und Terrassen sorgt eine Flächendränage (Dränmatte) für die Ableitung von eindringendem Sickerwasser.
  • Außenwand oder besser Höhe (Kniestock) eines Dachraumes zwischen.
  • Hochstehendes Wasser (z. B. Hangwasser), das Druck auf ein Bauwerk ausübt (Dränage (Drainage), Nichtdrückendes Wasser).
  • Verfahren, bei dem Fliesen, Naturstein und ähnliche Materialien nicht mehr im Mörtelbett, sondern mit speziell dafür vorgesehenen Klebern verlegt werden. Eine auch für den Selbermacher einfache, gut zu handhabende und preiswerte Methode. Das Verfahren erfordert jedoch einen relativ ebenen Untergrund, z. B. geputzte Wände oder -->Estrich Ausgleichsmasse, -->Fließestrich
  • Mit diesem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten bezeichnet, die in die Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: Bei diesem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).
  • Seit April 1999 werden einbruchhemmende Türelemente nach DIN V ENV 1627 in 6 Klassen eingeteilt. Durch spezielle Türbauten und Beschlagsveränderungen werden die unterschiedlichen Widerstandsklassen erreicht.
  • Beispiel Nebeneingangstür Klasse 2
  • Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.
  • Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, die vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.
  • Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder nass (Zement-, Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. verlegt werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht werden. So gibt es dann nirgendwo eine Verbindung von Estrich und Baukörper, der Estrich schwimmt vielmehr auf dem Dämm-Material. Das ergibt die beste -->Trittschalldämmung.
  • Die Extensivbegrünung ist die Begrünungsart für eine Dachfläche mit anspruchslosem, niedrigem, pflegearmen Bewuchs, z. B. Sedumpflanzen.
  • Einfacher oder mehrfacher Ausschnitt an den Kanten eines Werkstückes als Anschlag oder Überlappung.
  • Abgeschrägte Kante an Holz, Metall, Stein. Durch das Abfasen werden scharfe Kanten oder ein Absplittern bzw. Abbröckeln vermieden.
  • Material zur Herstellung von zementgebundenen, mit Fasern armierten Platten in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen. Wird zur Dacheindeckung und für Fassaden verwendet.
  • Mörtel, Putze, Betons etc., die im trockenen Zustand bereits optimal aus den einzelnen Bestandteilen zusammengemischt sind. Mischfehler werden vermieden, da nur noch Wasser zuzusetzen ist.
  • Fertigparkett ist ca. 13 bis 16 mm stark und wie eine Tischlerplatte aufgebaut. Es besteht aus einer Mittellage aus Massivholzstäbchen, dem Gehbelag (Nutzschicht) und der Gegenzugsschicht auf der Rückseite. Der Gehbelag ist aus ca 2,5 bis 5 mm dickem edlem Naturholz aufgebaut und bereits fertig oberflächenbehandelt. Durch leimlose Verlegesysteme kann der Boden ohne großen Aufwand unkompliziert, passgenau und schnell verlegt werden.
  • Klassifizierung der Feuerwiderstandsdauer eines Bauteiles (z. B. Tür). Die Einteilung erfolgt in fünf Feuerwiderstandsklassen (nach DIN 4102) F 30, F 60, F 90, F 120, F 180. Die Zahl gibt jeweils die Mindestwiderstandsdauer in Minuten an, so bedeutet z. B. F 30, daß das Bauteil einem Feuer mindestens 30 Minuten widersteht.
  • Kurzbegriff für feuerhemmende Tür. FH-Türen müssen über nach DIN festgelegte Konstruktionsmerkmale verfügen.
  • Die Firstendscheibe wird für den Abschluss von First und Grat verwendet.
  • Besonders flache und daher Platz sparende Kunststoffrohre zur Be- und Entlüftung. Einfache Verlegung durch passende Formteile und Übergangsstücke.
  • Sind besonders für die Hohlraumdämmung von Wänden und Decken geeignet. Als Platten oder auf Rollen gibt es den Dämmstoff in verschiedenen Stärken.
  • Unter Fließestrich versteht man einen flüssig aufgebrachten Estrich, der selbstverlaufend einen planebenen Untergrund bildet.
  • Die Unterteilung eines Tür- oder Fensterrahmens zur Gestaltung oder Aussteifung, z. B. mit senkrechtem, mittel-, waagerechtem oder Querfries.
  • Wiki:Ein Fundamenterder ist ein unisolierter elektrischer Leiter, der in ein Betonfundament eingebettet ist. Fundamenterder sind als Bestandteil des Hauptpotentialausgleichs in Deutschland für jedes neu erstellte Gebäude vorgeschrieben. Ein Fundamenterder stellt zum Zweck der Erdung eine elektrisch gut leitende Verbindung zum Erdreich her. Fundamenterder mit Potentialausgleichsschiene Vom Fundamenterder muss eine Anschlussleitung auf die Potentialausgleichsschiene des Hauptpotentialausgleichs geführt werden, die in der Regel im Hausanschlussraum angeordnet ist. Blitzschutzsysteme erfordern außerdem Anschlüsse für die Ableitungen des äußeren Blitzschutzes am Fundamenterder. Wenn ein Blitzschutzsystem errichtet wird oder die Stromversorgung als TT-Netz erfolgt, ist der Fundamenterder Teil der dann notwendigen Erdung des Gebäudes. Die leitfähige Verbindung des Fundamenterders mit dem Erdboden wird durch die von unten in den Beton eindringende Feuchtigkeit bewirkt. Zusätzliche Erder können notwendig sein, um den Erdungswiderstand zu senken. Der Fundamenterder ist als geschlossener Ring in den Umfassungsfundamenten des Gebäudes anzuordnen. Üblicherweise wird feuerverzinkter Bandstahl oder Rundstahl verwendet. Die maximal zulässige Maschenweite beträgt 20 x 20 m. Bei größeren Flächen muss der Fundamenterder daher zusätzliche Querverbindungen erhalten. Trennfugen zwischen Einzelfundamenten müssen mit flexiblen Dehnungsstücken überbrückt werden. Verschweißte Bewehrungen von Fundamenten können als Fundamenterder benutzt werden, wenn die notwendigen Anschlussfahnen an die Bewehrung angeschlossen werden. Der Fundamenterder ist zum Schutz vor Korrosion so anzuordnen, dass er allseitig von Beton umschlossen wird. Er muss daher in bewehrtem Beton auf der untersten Bewehrungslage, in unbewehrtem Beton in Distanzhaltern befestigt werden. Damit Bandstahl vollflächig von Beton umschlossen wird, muss er hochkant verlegt oder der Beton durch Rütteln des flüssigen Betons mit Rüttelflaschen verdichtet werden.
  • Furniere sind dünne Holzblätter, die auf verschiedene Arten, wie z.B. Schälen, Schneiden und Sägen erzeugt und für technische oder gestalterische Zwecke verwendet werden können.
  • Holz- oder Kunststoffleiste zum Abdecken der Fuge zwischen Wand und Bodenbelag.
  • Der Winkel, in dem Holz schräg angeschnitten wird, um es beispielsweise zu Eckverbindungen zusammenzusetzen.
  • Das Gießverfahren ist eine Klebetechnik, bei der Bitumenbahnen in die vor die Rolle gegossene erhitzte Bitumen-Klebemasse eingerollt werden.
  • Estrich mit Gips als Bindemittel.
  • Gipsplatte mit eingebetteten Zellulosefasern zur Stabilisierung. Verwendung als Wand- und Deckenbekleidung.
  • Beidseitig mit Karton beschichtete Gipsplatte für den Innenausbau. Gipskartonplatten werden vornehmlich für Wand- und Deckenbekleidungen verwendet.
  • Seine Attraktivität verdankt der Glasstein neben der Lichtdurchlässigkeit vor allem seiner Formenvielfalt. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, architektonische Akzente zu setzen. Glassteine werden zunehmend im Innenbereich eingesetzt, z. B. als raumteilende Zwischenwände.
  • Granit ist das am häufigsten verwendete Gestein für die Herstellung von Natursteinarbeiten. Ebenso ist Granit das bekannteste Tiefengestein und die Grundmasse vieler Gebirge. Das Farbspektrum der Granite ist enorm und somit fast jede Farbvorstellung realisierbar. Die markante Charakteristik des Gesteins ist seine Körnung von fein- bis grobkörnig. Granit ist witterungsbeständig und hervorragend für den Außenbereich geeignet.
  • Geneigte Schnittlinie zweier zusammentreffender Dachflächen.
  • Ablauf für Dach-, Hof- oder Straßenflächen.
  • An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluss eines Treppengeländers bildender Halt bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.
  • Nachwachsender Rohstoff, kein Pflanzenschutz nötig. Hanf-Matten sind für die Dämmung in Dach, Wand und Boden geeignet. Gute Hautverträglichkeit machen den Einbau für den Heimwerker ideal.
  • Anschluss sämtlicher Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche Netz.
  • Der Heizwärmeverbrauch (Jahresheizwärmeverbrauch) ist eine Energiekennwert, der den Verbrauch an Energie zum Heizen eines Gebäudes pro m² und Jahr beschreibt. Die Angabe erfolgt in kWh/m².
  • Belüfteter Hohlraum zwischen einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zur Vermeidung von Schwitzwasser.
  • Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.
  • Holzfaserplatten bestehen aus Weichholzfasern, Wasser und Bindemitteln. Nach Zerfaserung wird das Weichholz mit Wasser vermengt und durch holzeigene Inhaltsstoffe (Lignin) bzw. durch Zement oder Magnesit gebunden. Anwendung als Wärme- und Trittschalldämmung, Dämmung im Wand- und Dachbereich, auch zur Begrenzung loser Dämmstoffe.
  • Grau eingefärbte Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasser-Entsorgung innerhalb des Hauses.
  • Behandlung z. B. Holzschutzmittel, Borsalzlösungen.
  • Eine Intensivbegrünung ist die Begrünung für eine Dachfläche mit anspruchsvollem, pflegeintensivem Bewuchs (Gräser, Stauden, Sträucher und Bäumen) und entsprechendem Aufbau der Vegetationstragschicht.
  • Sperranstrich, um schädlichem Einwirken von z. B. Schimmel, Wasser, Rauch oder Ausblähungen auf einen Untergrund entgegenzuwirken.
  • Sicherung gegen das Abfließen von Energie aus elektrischen Leitern, auch Bezeichnung für Dämmung.
  • Fensterschutz, Rollladen. Für innen oder außen erhältlich.
  • Maßeinheit für den Energieverlust durch ein Bauteil bzw. einen Baustoff. Gibt die Energiemenge an, die unter genau festgelegten Bedingungen verlorengeht, ermöglicht so den energietechnischen Vergleich verschiedener Stoffe. Kleiner Wert = gute Dämmung. Definition: die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch 1 m² einer 1 m dicken Materialschicht bei einem Temperaturunterschied beider Oberflächen von 1° C von der warmen zur kalten Seite abfließt.
  • Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe, z. B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen.
  • Wird aus Kalk als Bindemittel und Zuschlägen wie Sand oder Kalksteinmehl hergestellt. Er wird für Innen- und Außenputz (auch Wärmedämm-Verbundputze) verwendet. Als Innenputz hat Kalk eine guten Einfluss auf das Raumklima.
  • Kalksandstein besteht aus Brandkalk, der mit Sand vermischt und mit Kalziumkarbonat als Bindemittel versetzt ist. Unter Druck werden Steinrohlinge geformt und gehärtet.

    Der größte Vorteil von Kalksandstein ist seine gute Schalldämmung, die er seiner hohen Rohdichte verdankt. Dafür hat er schlechtere Wärmedämmeigenschaften. Wände müssen daher in der Regel mit einer zusätzlichen Dämmung wie etwa einem Wärmedämmverbundsystem versehen werden. Er ist feuerfest, hochbelastbar und langlebig; bereits eine geringe Wanddicke erfüllt die statischen Anrforderungen an eine tragende Wand spielend.

    Kalksandsteine werden für Innen- wie Außenwände eingesetzt. Es gibt sie als Voll-, Loch- und Hohlblockstein, als Vollsteinverblender, Vormauerstein sowie als Sparverblender.

  • Ein Kaltdach ist eine Dachkonstruktion mit einer oberen und einer unteren Schale mit einem dazwischenliegenden von außen be- und entlüfteten Dachraum.
  • Kaltselbstklebebahnen sind Polymerbitumenbahnen, werkseitig mit einer unterseitigen Kaltselbstklebeschicht ausgerüstet, die nach Abzug einer Trennfolie oder eines Trennpapiers unter Druck auf einen kaltselbstklebenden Untergrund verlegt werden.
  • Laut DIN Bauholz mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt von 6/10 bis 18/18 cm.
  • Wärmedämmung einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Lage der Dämmung zwischen den Wandschalen, mit oder ohne Luftschicht zwischen Außenschale und Dämmstoff. Aus bauphysikalischen Gründen dürfen bei der Kerndämmung ohne Hinterlüftung nur Dämmstoffe verwendet werden, die praktisch kein Wasser aufnehmen und einen hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen.
  • Herrschen in einem Gebäude unterschiedliche klimatische Gegebenheiten (siehe Tabelle), empfehlen wir Klimaklasse II oder III.

    Beanspruchung (Klimaklasse) Beispiele für Einsatzempfehlungen
    nach RAL-RG-426 Teil 1
    KKL I Wohnungsinnentüren, Bad/WC
    KKL II Kindergärten, Krankenhaus, Hotelzimmer, Schulraum, Herbergen, Bad/WC, Schulungsräume, Sprechzimmer, Verwaltung, Praxis, Großküchen, Labor
    KKL III Wohnungseingangstüren, Schulungsräume, Türen zu unbeheizten Dachböden, Türen zu unbeheizten Kellerabgängen
  • Sind bis oberhalb der Sintergrenze gebrannte Ziegel. Die Herstellung erfolgt gelocht oder voll. Die Oberfläche und der Scherben sind dicht (Wasseraufnahme < 7%), daher sind Klinker frostbeständig. Sie werden für Sichtmauerwerk im Innen- und Außenbereich sowie für den Wegebau eingesetzt.
  • Die sich beim Abkühlen an kalten Bauteilen oder in kalten Baustoffen zu Wasser verflüssigende (kondensierende) Luftfeuchtigkeit. Das Entstehen von Kondenswasser wird durch die Verwendung von z. B. Baustoffen mit hohem Wärmedurchlasswiderstand, Isolierglas, Anordnen von Wärmedämmschichten usw. verhindert. Da sich die Wärmedämmfähigkeit vieler Dämmstoffe bei Einwirkung von Feuchtigkeit reduziert bzw. verloren geht, müssen dampfundurchlässige Baustoffe oder -->Dampfsperre die Dämmstoffe vor Kondensation der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Dämmschicht schützen.
  • Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grundlattung verläuft.
  • Angabe des kleinsten und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung bzw. von zerkleinerten Stoffen.
  • Platte für Wege und Terrassen, die unter Verwendung von gebrochenem Naturstein mit Bindemitteln in gleichmäßigen, ebenen und deshalb leicht zu verarbeitenden Formen hergestellt wird.
  • Laminat ist ein Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Trägerplatte besteht aus einem druckfesten Holzwerkstoff, einer HDF- (hochverdichtete Holzfaser) Platte. Die Oberfläche ist mit abriebfestem Melaminharz beschichtet und schützt das darunter liegende, mit einer Holz- oder Steinreproduktion bedruckte Dekorpapier. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite.

    Meist nur etwa 7 oder 8 mm hoch, sind Laminate ideal zum Modernisieren. Laminatböden werden in unterschiedliche Nutzungsklassen aufgeteilt.

    • Nutzungsklasse: 23/31: Für Wohnräume und für gewerbliche Räume mit geringer Nutzung
    • Nutzungsklasse: 23/32: Für hohe Beanspruchung im Wohnbereich und mittlere gewerbliche Nutzung
    • Nutzungsklasse: 23/33: Für höchste Beanspruchung im Wohnbereich genauso geeignet wie im gewerblichen Bereich 
  • Offenporiger Anstrich, bei dem der Untergrund durchscheint. Er erhält dem Holz die Atmungsfähigkeit und stellt eine Feuchtigkeitsregulierung sicher.
  • Parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur Befestigung von Dachziegeln, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.
  • Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputz-Verlegung. Dient zur nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw.
  • Beschichtung, die Außen- und Innenwände schützt. Lehmputz besteht aus reiner Erde mit Pflanzenfasern, er wirkt raumklimatisierend, da er höhere Luftfeuchtigkeit aufnimmt und bei trockener Raumluft wieder abgibt.
  • Lehmsteine werden in drei Größen hergestellt: Der kleine Lehmstein (Format 6,5 x 12 x 25 cm) wird aus fettem, steinfreiem Lehm hergestellt.
  • Innere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische.
  • Mörtel aus Ton oder mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als Wärmebrücke weitestgehend auszuschließen.
  • Abmessung zwischen zwei Begrenzungen: eines Raumes oder einer Öffnung in Wand oder Decke.
  • Die Lichtpfanne bringt Licht in nicht ausgebaute Dachräume.
  • Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.
  • Die Luftdichtheit ist die Beschaffenheit von Konstruktionen zur Vermeidung von Wärmeverlusten durch unkontrollierten Luftaustausch und zur Vermeidung von Tauwasserbildung infolge von Konvektion feuchter Luft. Bei luftdichten Konstruktionen findet bei den praktisch auftretenden Luftdruckdifferenzen kein Luftdurchgang im Sinne eines Luftaustausches mit der Außenluft statt (DIN 4108-3:2001-02).
  • Der Lüfterstein dient zur Lüftung der Dachfläche.
  • Beton mit geringem Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen.
  • Verbindungselement bei der Anwendung der Stumpfstoßtechnik im Mauerwerksbau. Außen- und Innenwände können dabei ohne Verzahnung hochgezogen werden.
  • Aus Ton gebrannter Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker. Für Hintermauerwerk meist als Lochziegel.
  • Innentüren sind starken und wiederholenden Einwirkungen ausgesetzt.

    Klassifizierung
    nach DIN EN 1192
    Beanspruchung Einsatzempfehlung
    Klasse 1 Normale (N) Wohnungsinnentüren
    Klasse 2 Mittlere (M) Wohnungsinnentüren, Büro- und Verwaltungsgebäude
    Klasse 3 Starke (S) Hotels, Schulbauten, Krankenanstalten
    Klasse 4 Extreme (E) Sonderbauten
  • Grundstoff für viel verwendete Dämmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht - ähnlich wie bei einem Pullover - darauf, dass mit den Fasern unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschossdecken, Trennwänden, Steildächern.
  • Entwässerungssystem, in dem Schmutz- und Regenwasser in gemeinsamer Leitung bzw. gemeinsamen Kanal abgeführt werden.
  • Gemisch aus Sand und Bindemitteln, z. B. Kalk, Zement, Gips etc. Mörtel wird zum Verbinden der Mauersteine und Ansetzen von Fliesen verwendet und ist ein wichtiger Bestandteil bei Putzen und Estrich. Heute wird oft Fertigmörtel verwendet, bei dem die Bestandteile in Pulverform schon gemischt sind, so dass nur noch Wasser zugesetzt werden muss.
  • Bezeichnet das Mischungsverhältnis von Bindemittel und Zuschlagstoff bei Mörtel. Unterscheidung nach Mörtelgruppen I, II und III. Die Zulässigkeit der einzelnen Mörtelgruppen für bestimmte Bauteile und Belastungen ist nach DIN festgelegt.
  • Einbaufertiges Türelement rechts / links verwendbar. Doppelwandiges Türblatt mit innerer Stahlverstärkung und wärmedämmender Isolierung. Material: verzinkt und grundiert, auch mit Fertiglackierung. Einsatz sowohl im Innenbereich wie auch als Außentür. Dort meist für Keller, Garagen, Nebengebäude.
  • Sind solche Rohstoffe, die sich in der Biosphäre immer wieder neu bilden, z.B. Holz, Kork, Dammarharz, Eine nachhaltige Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen ist dann gegeben, wenn immer nur so viel der Umwelt entnommen wird, wie auch wieder nachwächst.
  • Mit dem Begriff Naturbaustoffe werden Materialien bezeichnet, die resourcenschonend aus nachwachsenden Rohstoffen ohne chemische Behandlung und Zusatzstoffe sowie mit vergleichsweise geringem Energieaufwand hergestellt werden.
  • Sind Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden bzw. aus Rohstoffen, die in ausreichender Menge vorhanden sind und denen keine bedenklichen Chemikalien zugegeben werden. Dazu zählen z.B. Korkprodukte, Holzfaserweichplatten, Schilfrohrplatten, Kokosfaserplatten, Strohplatten, Dämmwolle und Cellulose-Dämmstoffe, weiterhin mineralische Produkte wie Blähton, Perlit und Vermiculit.
  • Beton-Schäden sind z.B. Beton-Nester, die durch ungenügende Verdichtung beim Einbringen, nicht ausreichende Durchmischung oder falsche Körnung entstehen. Beton-Schäden entwickeln sich auch durch unzureichende Betonüberdeckung der Stahleinlagen, Feuchtigkeit und aggressive Schadstoffe in der Luft.
  • Ein Kaltdach ist eine Dachkonstruktion mit einer oberen und einer unteren Schale mit einem dazwischenliegenden von außen be- und entlüfteten Dachraum.
  • Ein Warmdach ist eine einschalige Dachkonstruktion, bei der alle Funktionsschichten direkt übereinanderliegen.
  • Wasser, das durch aufsteigende bzw. seitliche Feuchtigkeit oder Sickerung auf die erdverbundenen Bauteile, z. B. Kelleraußenwände, einwirkt.
  • Haus mit einem Energieverbrauch, der die Werte der gültigen Vorschriften für wärmegedämmte Häuser weit unterschreitet.
  • Abkürzung für „Deutsches Institut für Normen e.V.“ DIN-Normen regeln u.a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleich gestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen.
  • Eine Notabdichtung ist eine befristete Abdichtung als vorübergehender Schutz im Schadensfall. Notabdichtungen sind keine dauerhafte Lösung. Von ihr können nicht die Kriterien einer Abdichtung erwartet werden. Sie ersetzen keine Abdichtung.
  • Zum fugenlosen Zusammensetzen von Bauteilen oder Werkstücken (z. B. Holz, Deckenplatten). Die Feder - eine schmale Leiste - wird in die Nut - eine rechteckige, rillenförmige Vertiefung - eingeschoben.
  • Die Nutzungsfeuchte ist die Feuchtigkeit, die bei der Nutzung des Gebäudes in den Innenräumen entsteht.
  • Oberflächenschutz ist eine Schutzschicht auf der Oberlage der Abdichtung, welche diese vor mechanischer Beanspruchung und Witterungseinflüssen schützt.
  • Oberlage ist die oberste Lage der Dachabdichtung.
  • Direkt auf der Baustelle gemischter, eingebrachter und erhärtender Beton.
  • Rand an der Giebelseite eines geneigten Daches.
  • Der Ortgangstein (Giebelstein) dient zum fachgerechten Abschluss eines Daches rechts und links.
  • Material zur Vertäfelung von Decken und Wänden im Innenbereich. Meistens Spanplatten als Trägermaterial, Oberflächen aus Echtholz-Furnieren oder Kunststoff.
  • Die Patina ist eine Schicht, die aus den Verwitterungsprodukten der Oberfläche, Sedimentation von Schwebteilchen der Luft (Staub, Aerosolen) sowie den chemischen Reaktionsprodukten von Stoffen entsteht. Sowohl die Struktur wie auch die Farbe können sich dabei ändern.
  • Polyethylen (Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-, Kaltwasser-, Elektro-Installationsrohre, Folien.
  • Stützen und Balken mit aufgelegten Kanthölzern, Lamellen o. ä.. Die Pergola wird als offene, raumbildende Begrenzung in Gärten eingesetzt. In Verbindung mit Rankgittern auch als Sichtschutz für die Terrasse oder in Tor-Form als Eingangspergola.
  • Polyethylen (Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-, Kaltwasser-, Elektro-Installationsrohre, Folien.
  • Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung, als Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung.
  • Polyurethan, duroplastischer Kunststoff, harter oder weicher Hartschaum.
  • Porenbeton ist in Stein verpackte Luft. Die Grundstoffe von Porenbeton sind Sand, Kalk und Wasser – vollkommen natürliche Rohstoffe. Bei der Verbindung der Materialien unter heißem Dampf entstehen Millionen von Luftporen, die für beste Wärmedämmung sorgen. Porenbeton verfügt damit über einen der besten Dämmwerte für Massivbaustoffe, kombiniert mit hoher Festigkeit und geringem Gewicht für monolithische Wandkonstruktionen. Daher ist eine zusätzliche und aufwändige Dämmung von Außenwänden nicht nötig.

    Der Baustoff erfüllt dabei alle individuellen Ansprüche genauso wie die gesetzlichen Anforderungen. Porenbeton sorgt zudem für guten Schall- und Brandschutz sowie für ein angenehmes Raumklima und garantiert damit Wohngesundheit und Komfort auf höchstem Niveau.

    Noch ein Pluspunkt: Porenbeton lässt sich sehr leicht verarbeiten und eignet sich damit ausgezeichnet für Bauherrn, die möglichst viel Eigenleistung erbringen wollen.

    [Bildquelle: Ytong]

  • Poroton wird aus aufbereitetem Lehm oder Ton hergestellt. Eine spezielle Porenstruktur, die wie ein Luftpolster wirkt, sorgt für sehr gute Wärmedämmung bei hohem Wandgewicht.
  • Naturstein vulkanischen Ursprungs, als Polygonalplatte (unbearbeitet, daher unregelmäßig) und bearbeitete Platte, Pflaster- und Mauerstein verwendbar. In grauen, violetten und rötlichen Tönen, in verschiedenen Stärken.
  • Holz in Brettform, das mit Nut und Feder versehen ist und ein charakteristisches Profil aufweist. Sehr einfach und sicher zu verarbeiten. Wird aus vielen unterschiedlichen Holzsorten und in diversen Profilformen hergestellt.
  • Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung, als Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung.
  • Geschmeidiger Beton, der mit einer Pumpe durch Schläuche auf der Baustelle eingebracht wird.
  • Polyurethan, duroplastischer Kunststoff, harter oder weicher Hartschaum.
  • Beschichtung, die Außen- und Innenwände schützt. Kunststoffputz ist sehr variabel, was die Strukturen und Farbtöne angeht. Er ist meist schon verarbeitungsfertig, wetterbeständig, scheuerfest, strapazierfähig und wasserdampfdurchlässig. Mineralputz ist sehr widerstandsfähig gegen Witterungsbelastungen. Mineralische Zuschlagstoffe (z. B. Sand, Quarz, Marmor oder Sandstein) bestimmen Härte, Struktur und Festigkeit. Spezielle Zusätze sorgen für leichte Verarbeitung und gute Haftung. Gipsputz wirkt raumklimatisierend, da er höhere Luftfeuchtigkeit aufnimmt, speichert und bei trockener Raumluft wieder abgibt.
  • Baustoffe für die bessere Putzhaftung, z. B. Drahtgeflechte, Rohrgewebe, Streckmetall.
  • Polyvinylchlorid, thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Dichtungen, Bodenbeläge, Rohre, Fensterprofile und dergleichen.
  • Quarzit sind Sedimentgesteine oder Schichtgesteine. Durch die meist recht gleichmäßigen Oberflächen eignen sich Quarzite für die Herstellung von bruchrauen Bodenplatten und Pflastersteinen. Die ausgeprägten Farbstrukturen verleihen dem Gestein das unverwechselbare mediterrane Flair. Quarzite sind trittfest und sehr witterungsbeständig.
  • Ist überwiegend aus Quarz bestehender Sand ohne Tonbeimengung (Flusssand) Quarz findet vielfältige Verwendung zur Herstellung von Baustoffen z.B. von Kalksandstein.
  • Die Unterteilung eines Tür- oder Fensterrahmens zur Gestaltung oder Aussteifung, z. B. mit senkrechtem, mittel-, waagerechtem oder Querfries.
  • Gitterförmiger, flacher Betonstein. Dient zur Befestigung begeh- und befahrbarer Grünflächen, der Rasen kann jedoch durch die Gittermaschen hindurchwachsen.
  • Treppe, bei der die Stufentiefe jeweils im Wechsel vermindert ist, so dass eine größere Steigung auf kürzester Strecke erreicht wird. Wird bei nachträglichem Dachbodenausbau in die bestehende Lukenöffnung eingesetzt.
  • Senkrechtes Blech- oder Kunststoffrohr zum Ableiten des Regenwassers von Dächern, Balkonen, Carports etc.
  • Ca. 4-5 mm dicke, längliche Klinker-, Keramik-, Naturstein- oder Ziegelplatten. Werden ähnlich wie Fliesen auf den Untergrund geklebt. Guter, langlebiger Witterungsschutz für Fassaden, rustikales Gestaltungsmittel für Innenwände.
  • Wiki:Ein Fundamenterder ist ein unisolierter elektrischer Leiter, der in ein Betonfundament eingebettet ist. Fundamenterder sind als Bestandteil des Hauptpotentialausgleichs in Deutschland für jedes neu erstellte Gebäude vorgeschrieben. Ein Fundamenterder stellt zum Zweck der Erdung eine elektrisch gut leitende Verbindung zum Erdreich her. Fundamenterder mit Potentialausgleichsschiene Vom Fundamenterder muss eine Anschlussleitung auf die Potentialausgleichsschiene des Hauptpotentialausgleichs geführt werden, die in der Regel im Hausanschlussraum angeordnet ist. Blitzschutzsysteme erfordern außerdem Anschlüsse für die Ableitungen des äußeren Blitzschutzes am Fundamenterder. Wenn ein Blitzschutzsystem errichtet wird oder die Stromversorgung als TT-Netz erfolgt, ist der Fundamenterder Teil der dann notwendigen Erdung des Gebäudes. Die leitfähige Verbindung des Fundamenterders mit dem Erdboden wird durch die von unten in den Beton eindringende Feuchtigkeit bewirkt. Zusätzliche Erder können notwendig sein, um den Erdungswiderstand zu senken. Der Fundamenterder ist als geschlossener Ring in den Umfassungsfundamenten des Gebäudes anzuordnen. Üblicherweise wird feuerverzinkter Bandstahl oder Rundstahl verwendet. Die maximal zulässige Maschenweite beträgt 20 x 20 m. Bei größeren Flächen muss der Fundamenterder daher zusätzliche Querverbindungen erhalten. Trennfugen zwischen Einzelfundamenten müssen mit flexiblen Dehnungsstücken überbrückt werden. Verschweißte Bewehrungen von Fundamenten können als Fundamenterder benutzt werden, wenn die notwendigen Anschlussfahnen an die Bewehrung angeschlossen werden. Der Fundamenterder ist zum Schutz vor Korrosion so anzuordnen, dass er allseitig von Beton umschlossen wird. Er muss daher in bewehrtem Beton auf der untersten Bewehrungslage, in unbewehrtem Beton in Distanzhaltern befestigt werden. Damit Bandstahl vollflächig von Beton umschlossen wird, muss er hochkant verlegt oder der Beton durch Rütteln des flüssigen Betons mit Rüttelflaschen verdichtet werden.
  • Oft noch viel zu wenig beachtet. Dabei führt die Isolierung von Heißwasser-Rohren - vor allem im Kellerbereich - zu bedeutender Energieeinsparung und lässt sich mit geringem Aufwand durchführen.
  • Aus örtlich hergestelltem Beton oder als Fertigteil im Material der Außenwand. Jeweils mit Wärmedämmung, um Wärmebrücken zu vermeiden.
  • Mauersteinschicht, deren Steine auf ihrer längeren Schmalseite verlegt sind.
  • Entsprechend den unterschiedlichen Rutschgefahren werden die einzelnen Bereiche den Bewertungsgruppen A, B oder C zugeordnet, wobei die Anforderungen an die Rutschhemmung von A bis C zunehmen.
  • Unter Schalldämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.
      VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Die Dämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses.
    • Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.
  • Es gibt eine DIN (DIN 4109) die bauaufsichtlich eingeführt wurde und somit müssen alle die Mindestanforderungen einhalten. Durch Schalldämmmaßnahmen kann nicht erwartet werden, dass Geräusche von außen oder aus Nachbarräumen nicht mehr wahrgenommen werden, aber es wird eine deutliche Verringerung erreicht.
  • Form aus Brettern oder Formteilen, in die die Betonmasse eingefüllt wird. Wird nach dem Erhärten des Betons wieder entfernt, bleibt u. U. aber auch sitzen (verlorene Schalung).
  • Bodentreppe aus Metall, deren Holme scherenartig gelagert sind und die zusammengeschoben extrem wenig Platz benötigen.
  • Extrem strapazierfähige Formplatte, bei der eine sehr widerstandsfähige Kunststoff-Deckschicht unlösbar mit einer hoch verdichteten Spanplatte verpresst ist. Verwendung als Arbeitsplatte in Küchen oder als Fensterbank.
  • Schneefanggitter vermindern das Abrutschen des Schnees vom Dach.
  • Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im Schornstein. Aus Beton oder Metall.
  • Der Teil des Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als "Schornstein" bezeichnet wird. Aus besonders widerstandsfähigem, frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch innenliegende Lüftungs- und Abgasrohre.
  • Die Schutzschicht ist eine Schicht aus Baustoffen zum dauernden Schutz der Abdichtung vor mechanischen und thermischen Beanspruchungen.
  • Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt.
  • Das Schweißverfahren ist die Verfahrenstechnik für Schweißbahnen, bei der die Deckschichten durch Wärmeeinwirkung angeschmolzen und die Bahnen so mit dem Untergrund verbunden werden.
  • Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder nass (Zement-, Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. verlegt werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht werden. So gibt es dann nirgendwo eine Verbindung von Estrich und Baukörper, der Estrich schwimmt vielmehr auf dem Dämm-Material. Das ergibt die beste Trittschalldämmung.
  • Garagentor mit Stahlrahmen und unterschiedlichen Füllungen, das durch eine besondere Hebelarmkonstruktion nach außen schwingt und dann unter die Garagendecke geschoben wird.
  • Garagentor, das aus schmalen Einzelelementen besteht, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Läuft in Führungsschienen senkrecht nach oben und dann unter der Decke entlang. Da kein Schwenkraum benötigt wird, Einbau auch bei beengten Platzverhältnissen möglich. Für Garagen mit Rund- und Segmentbögen oder für kurze Garagen gibt es auch Seiten-Sektionaltore, die seitlich an der Garagenwand entlanglaufen.
  • Tür aus Stahl, mit holzverkleidetem Stahlkern oder mit Spezialverglasung. Einbruch- und, je nach Ausführung, beschusshemmend. Sicherheitsbeschläge verhindern das Aufbrechen der Tür, zusätzlich gibt es noch Riegelschlösser, Türketten oder Kastenschlösser.
  • Bauweise, bei der die Tragkonstruktion aus Holz-, Stahl- oder Betonstützen und -balken besteht und die Wände durch nichttragende Ausfachungen gebildet werden.
  • Solarthermie ist die Umwandlung direkter und diffuser Sonnenstrahlen in Wärme. Diese Wärme wird von einem Sonnenkollektor erzeugt und über einen Wärmetauscher in einen mit Wasser gefüllten Solarspeicher abgegeben. Das so erwärmte Wasser wird in Küche, Bad und zur Einsparung von Heizenergie im Haushalt eingesetzt.
  • Von der Traufe zum First verlaufende Balken oder Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die Dachhaut (Tondachziegel, Betondachsteine, Schiefer, Wellplatten, Dachplatten und dergleichen).
  • Feinkeramisches Erzeugnis mit porösen Scherben, wird unter anderem für Fliesen verwendet. Grundsätzlich glasiert.
  • Besonders harte keramische Produkte. Als Fliesen glasiert oder unglasiert verwendbar, meist auch im Außenbereich, da frostfest. Sehr strapazierfähig.
  • Für Abwasserleitungen und -kanäle, aus glasiertem Steinzeugton, form-, chemikalien- und abriebbeständig.
  • Besteht hauptsächlich aus Calciumsulfat-Halbhydrat. Bei der Verarbeitung härten Stuckgips verhältnismäßig rasch aus. Er wird meist in Verbindung mit Kalkmörtel für Stuck-, Form- und Rabitzarbeiten im Innenbereich verwendet.
  • Tragende, obere Fenster- oder Türbegrenzung in geschwungener oder gerader Form.
  • Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn nun unterschiedliche Temperaturen auftreten, zum Beispiel die Innen- und Außentemperatur im Winter, und wenn dann die Feuchtigkeit von der wärmeren in die kältere Zone entweicht, wird dort der Sättigungspunkt erreicht und die Feuchtigkeit schlägt sich als Tau nieder. Da Dämmaterial in feuchtem Zustand einen großen Teil seiner Wirkung einbüßt, muß es durch eine Dampfsperre geschützt werden.
  • Teerpappe ist ein Vorläufer der heutigen Bitumenbahnen, bestehend aus teergetränkter Filz-Trägereinlage, Teer Deckschichten und Abstreuung aus Feinsand.
  • Titanzink ist eine Legierung aus Zink und geringen Mengen Titan und Kupfer. Es wird als Blech in unterschiedlichen Dicken, am häufigsten in 0,7mm Dicke, hergestellt. Titanzink wird als Tafelware oder als Rollenware auf Coils in Verkehr gebracht. Durch das enthaltene Titan kann das Blech auch parallel zur Walzrichtung mit den in der Klempnertechnik üblichen minimalen Radien gebogen werden. Reines Zink würde brechen. Titanzink wird für Metalldächer und Außenwandbekleidungen verwendet, sowie für Entwässerungen (Dachrinne, Fallrohre, Zubehör).
  • Sind aus gebranntem Ton hergestellt.
  • Trägereinlagen sind z. B. Vliesstoffe, Gewebe, Verbundeinlagen oder Metallbänder, die als Einlage der Bitumenbahnen verwendet werden.
  • In Betonwerken oder auf der Fahrt gemischter Beton, der durch mit Drehtrommeln bestückte Spezialfahrzeuge an der Baustelle fertig angeliefert wird.
  • Unteres, waagerechtes Ende einer geneigten Dachfläche.
  • Eine Trennschicht/-lage ist eine Schicht oder Lage zur flächigen oder teilflächigen Trennung einer Dachabdichtung oder der Dampfsperre von Bauteilen und Schichten.
  • Unter Dämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.
      VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Die Dämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses.
    • Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.
  • Trittschalldämmung ist eine Maßnahme, die eine Schallübertragung möglichst unterbinden soll - insbesondere den Körperschall, der sich durch die Bauteile fortsetzt. Das erreicht man dadurch, daß die eigentliche, begangene Fläche nicht direkt mit dem Baukörper verbunden, sondern durch speziell dafür vorgesehenes Dämm-Material vom tragenden Untergrund (Betondecke, Balkenlage) getrennt wird.
  • Estrichform, bei der im Gegensatz zum Zement-, Asphalt- oder Fließestrich mit trockenen Elementen, also Platten aus unterschiedlichen Materialien, gearbeitet wird. Aufbau aus Einzelkomponenten (Trittschalldämmung plus lose aufgelegte Platten) oder als Verbundplatten, bei denen Dämmung und Nutzschicht fest miteinander verbunden sind.
  • Die energetische Qualität der Außenbauteile eines Gebäudes wie Außenwände, Dachflächen, Bodenplatten, Fenster usw. wird durch deren Wärmedurchgangskoeffizienten "U" beschrieben. 

    Der „U-Wert“ gibt die Wärmeverluste eines Bauteils in Watt pro m² Bauteilfläche und pro Kelvin Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung.

    [Quelle: BMVBS / dena]
  • Kantenschutz an Spanplatten o. ä. aus einer umleimten Holzleiste.
  • Bodenschicht unter dem Fußbodenbelag.
  • Mit einer netzartig verstärkten Einlage versehene Folie für die Verlegung unter der Dachdeckung; zum Schutz vor dem Eindringen von Flugschnee.
  • Mauersteine oder Keramikplatten, die zur Verblendung von Außenwänden genutzt werden.
  • Mehrschichtplatte, die aus einer Gipskarton- oder Gipsfaserplatte und einer zusätzlich aufkaschierten Schall- und Wärmedämmung besteht.
  • Verkleinern der Hohlräume oder Verdrängen der Luft durch manuelles oder maschinelles Rütteln, Stampfen oder Rühren. Z. B. müssen für eine Pflasterung vorbereitete Kies- und Sandschichten verdichtet werden.
  • Niederschlag von aggressiver Schwefelsäure an der Schornstein-Innenwand. Entsteht durch die Verbindung von Feuchtigkeit, z. B. bei ungenügender Wärmedämmung, und dem in Abgasen enthaltenen Schwefeldioxyd.
  • Nach der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen) werden Bauverträge meist abgewickelt. Sie regelt insbesondere auch die Gewährleistungs-Dauer. Diese beträgt in der VOB z. B. für Bauwerke 2 Jahre.
  • Mit diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefaßt, die Oberflächenwasser oder Stauwasser (z. B. entstanden durch Hangwasser) vom Bau ableiten. Um eine gut funktionierende Ableitung des Oberflächenwassers von gepflasterten Flächen zu gewährleisten, müssen entsprechende Entwässerungsrinnen eingebaut werden. An der Kellerwand leiten Dränmatten oder Dränplatten das Wasser ab. Um das Wasser von Feststoffen zu befreien, sind Dränmatten in der Regel mit einer Filterschicht versehen. Die Filterung kann auch durch ein zusätzliches Filtervlies übernommen werden. Das abgeleitete Wasser wird in Dränrohren gesammelt und abgeführt. Dränrohre mit einem Filtermantel (Kunststoff- oder Kokos-Faser) werden als Vollfilterrohre bezeichnet. Unter Fliesenbelägen von Balkonen und Terrassen sorgt eine Flächendränage (Dränmatte) für die Ableitung von eindringendem Sickerwasser.
  • Der Voranstrich ist eine niedrigviskose Bitumenlösung oder Bitumenemulsion, die auf der Unterkonstruktion oder im Bereich von Anschlüssen zur Staubbindung und als Haftverbesserung für zu verklebende Abdichtungen aufgetragen wird.
  • Die Vordeckung ist eine Schutzlage, die als zusätzliche Maßnahme vor Aufbringung der Dacheindeckung verlegt wird.
  • Sie besteht aus einer Unterkonstruktion (meist Holz) und der Fassadenbekleidung (z. B. Holz, Holzwerkstoff, Fassaden-Zementplatten, Schiefer etc.). Zwischen Untergrund und Bekleidung entsteht ein Lüftungsraum, der für das Abtransportieren von eingedrungener Feuchtigkeit sorgt.
  • Die äußere Mauer bei der heute weit verbreiteten zweischaligen Außenwand von Gebäuden (Vormauer/Luftschicht und/oder Dämmstoff/Hintermauer).
  • Auf einer Unterkonstruktion vor der Wand montierte Gipskarton- oder Gipsfaserplatten.
  • Die Walmglocke ist ein funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern.
  • Ein Warmdach ist eine einschalige Dachkonstruktion, bei der alle Funktionsschichten direkt übereinanderliegen.
  • Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe, z. B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen.
  • Die Wärmedämmschicht ist eine Schicht im Dachaufbau, die den Wärmedurchgang zwischen innen und außen vermindert.
  • Unter Wärmedämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.
      VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Die Dämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses.
    • Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.
  • Gibt den Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit für Dämmstoffe an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Je nach Gruppe ergeben sich so unterschiedlich gute Werte bei gleicher Schichtdicke bzw. der Dämmstoff kann bei gleicher Wirkung unterschiedlich dick gewählt werden.
  • Maßeinheit für den Energieverlust durch ein Bauteil bzw. einen Baustoff. Gibt die Energiemenge an, die unter genau festgelegten Bedingungen verlorengeht, ermöglicht so den energietechnischen Vergleich verschiedener Stoffe. Kleiner Wert = gute Dämmung. Definition: die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch 1 m² einer 1 m dicken Materialschicht bei einem Temperaturunterschied beider Oberflächen von 1° C von der warmen zur kalten Seite abfließt.
  • Unter Wärmeschutzsysteme versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.
      VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Die Dämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungsmaßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses.
    • Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.
  • An der Oberfläche des Betons werden vor dem Erhärten Zement und feinere Zuschlagstoffe mit einer Bürste und Wasser ausgewaschen, dadurch ergibt sich eine Kiesel-Oberflächenstruktur.
  • Wiki: Weiße Wanne ist ein Begriff aus dem Bauwesen für ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist. Die Außenwände und Bodenplatte werden dabei unter anderem mit wasserundurchlässigem Beton hergestellt, wodurch keine zusätzliche Abdichtungsschicht und auch u. U. keine Drainagen benötigt werden. Wenn Decken das Bauwerk nach außen begrenzen und eine Wassereinwirkung aufweisen, dann können die auch Teil einer Weißen Wanne sein.
  • Die Wurzelschutzbahn ist eine Schicht zur Vermeidung von Wurzeldurchwuchs durch die Dachabdichtung. Der Schutz wird durch die Abdichtungsoberlage selbst oder durch eine separate Durchwurzelungsschutzschicht erreicht.
  • Ins Mauerwerk eingesetzter Holz-, Stahl- oder Kunststoffrahmen für Türen oder Fenster.
  • Estrich mit hoher Druckfestigkeit.
  • Zink ist ein chemisches Element. Es ist ein bläulich-weißes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Bekannteste Legierung ist Messing (30 bis 50 Prozent Zink, Rest Kupfer). Der Name Zink kommt von Zinke, Zind = Zahn, Zacke, da Zink zackenförmig erstarrt. Weit verbreitet ist auch Titanzink.
  • Tür, deren Blatt aus verzinktem Stahl besteht, das zusätzlich lackiert oder mit Kunststoff beschichtet sein kann.
  • Hydraulischer Zusatz für Beton, z. B. Trass, Betonit oder Farben, um die Eigenschaften, das Aussehen oder das Verhalten zu verändern.
  • Inhaltsstoff von z. B. Beton oder Mörtel, aus natürlichen oder künstlichen Gesteinskörnungen.